Cloudservices für das IoT? Like a Bosch!

Anke Westphal

23. September 2019

Fähigkeiten teilen, statt sie für sich zu behalten und somit Ziele erreichen, die alleine nicht möglich gewesen wären: Das gehört zu unserer täglichen Arbeit. Im Austausch mit unseren Partnern setzen wir uns regelmäßig mit neuen Fragestellungen rund um die digitale Revolution auseinander.

Jacob-und-Bogi-in-Berlin

Sehr positive Erfahrungen haben wir mit Bosch Software Innovations sammeln können, einem Tochterunternehmen von Bosch, dem weltweit führenden Anbieter von Elektrowerkzeugen und Messtechnik. Das Unternehmen hat eine IoT Plattform namens “Bosch IoT Suite” entwickelt und ist nun auf der Suche nach innovativen Softwareunternehmen, die Interesse an einer Zusammenarbeit haben. Das Buzzword ist hierbei IoT - das „Internet of Things“. Die Idee ist, dass von Bosch oder Partnern auf den Markt gebrachte Devices in der Cloud registriert werden können und regelmäßig technische Daten und Zustände mit der virtuellen Wolke austauschen (mehr zur Bosch IoT Suite). Durch diese Daten kann beispielsweise ständig geprüft werden, in welchem Zustand sich ein Device befindet oder wie man es intelligenter steuern kann. Wegen solcher Vernetzungsmöglichkeiten von neuester Sensortechnik, IoT und der Cloud, hat uns dieses Thema direkt gefesselt und begeistert. Wir zögerten nicht lange und nahmen das Angebot gerne an, uns intensiver mit den Bosch eigenen IoT Services auseinander zu setzen.

Im Rahmen einer Explorationsphase haben wir in Eigeninitiative ein Demoprojekt entwickelt, bei welchem mit Hilfe eines Raspberry Pi und einem Temperatur - und Feuchtigkeitssensor die ständige Raumtemperatur bei uns im Büro überprüft und entsprechende Daten über die Bosch IoT Suite in die Cloud gesendet wurden. In einer Erweiterung wäre es so möglich, die vernetzten Rollos des Büros bei Hitze herunterfahren zu lassen, die Ventilatoren zu starten oder automatisch Eis zu bestellen. ;)

Sensordaten

Diesen ersten Erfolg schickten wir Bosch Software Innovations per Videobotschaft zu und demonstrierten unsere Begeisterung für das Thema. Daraufhin wurden wir zu einem vertiefenden Workshop nach Berlin eingeladen. In der dreitägigen Weiterbildung lernten wir viel über die generellen Usecases der IoT Plattform, deren einzelne Services wie Bosch IoT Things zur Verwaltung von digital twins und den Bosch IoT Hub. Außerdem stand das Thema Datensicherheit und der Schutz vor möglicher Manipulation ganz oben mit auf dem Programm. Am letzten Tag experimentierten wir selbst noch etwas mit der Bosch IoT Suite und verbanden sie über Bluetooth mit ferngesteuerten Autos (Anki Overdrive) und verließen unsere Hauptstadt voller Inspiration.

inspiriert-programmieren-1

Trotz hoher Ansprüche an Entwickler haben uns die Technik und das Team dahinter tief beeindruckt und wir hatten viel Spaß daran mit der virtuellen IoT Wolke zu arbeiten. Es ist spannend zu sehen, in welchen Bereichen Bosch Software Innovations schon jetzt die Cloud erfolgreich einsetzt und welche Möglichkeiten uns mit ihr offen stehen. Connected Cars und Smart Cities sind nur zwei von vielen Beispielen, in welchen uns das IoT noch spannende und vielversprechende Dienste leisten kann.*

Zurück am schönen Bodensee sind wir gespannt auf weitere Projekte, welche wir mit der Bosch IoT Suite starten können und welche unserer Kunden von dem Service profitieren können.

*vergleich: Schorer, Matthias; Internet of things - die Welt wird digital; in Computerwoche; © 2019 IDG Business Media GmbH, München; https://www.computerwoche.de/a/internet-of-things-die-welt-wird-digital,3547455; 02.09.2019